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Auch in diesem Jahr haben wir wieder unser Glück versucht, um unsere knapp kalkulierten Lebensmittel durch frischen Fisch aufzubessern.
Schwieriger als in den Vorjahren gestaltete sich das Angeln durch das warme, niedrige Wasser im Fluss. Auf große Fänge mussten wir dieses Jahr leider verzichten - dafür war die Anzahl der gefangenen Fische in "Portionsgröße"an geeigneten Stellen wesentlich höher als in den Vorjahren. Stellenweise ging es soweit, das ich absichtlich große Köder genommen habe um keine weiteren Äschen mehr zu fangen! Wie auch in den Vorjahren waren die Hauptfische für uns Forellen, Äschen und Hechte.
Die Lachse haben sich dieses Jahr auf Stellen im Fluss konzentriert, die wir auf unserer Tour nicht angefahren haben. Durch die Mitarbeiter des Camps sind andere Gäste gezielt an diese Stellen geführt worden und haben entsprechende Erfolge erzielen können. Der größte Lachs in diesem Jahr während unserem 10 tägigen Aufenthalt wurde von einem Franzosen gefangen und lag bei 12 Kilo! Dies geschah in der Nacht mit der Fliegenrute, die von den Guides und den meisten Gästen bevorzugt werden.
Interessant war für uns trotzdem das Angeln an Stromschnellen, die wir bereits in den Vorjahren befahren - aber noch nicht beangelt hatten. Auch hier konnten wir mit den üblichen Methoden (Spinnfischen und Wasserkugel) entsprechende Fänge verbuchen.
Es erforderte jedoch trotz des niedrigen Wasserstandes hier einiges Geschick, die geeigneten Stellen in den teilweise heftigen Stromschnellen auszumachen und ohne zu viele Köderverluste zu haben, die entsprechenden Arten zu beangeln.
Der Aufstieg der Lachse im Lainioälven wird mittlerweile kurz hinter der Einlaufstelle zum Torneälven maschinell überwacht. Hierbei werden die aufsteigenden Lachse gezählt. Nach Aussage des Mitarbeiters des Camps sind die Zahlen sehr vielversprechend für die nächsten Jahre, da die Anzahl der aufsteigenden Lachse stetig zunimmt. Man kann nur hoffen, das diese Entwicklung noch möglichst Lange anhalten wird.
Zu hoffen ist auch, dass in den folgenden Jahren die Mitarbeiter und die Verantwortlichen diese Entwicklung weiter vorantreiben, sowie auch der Appell an die Gäste der Region, verantwortungsbewußt mit den Fängen umzugehen.
Als Fazit für dieses Jahr kann man sagen , es war jederzeit möglich, den gewünschten Fisch in mehr als ausreichender Menge gezielt zu fangen - oder anders gesagt "es sind alle satt geworden" und wir hatten eine Menge Spaß beim Angeln.
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