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Wichtig für die Planung einer längeren Tour in der Wildnis ist die Ausrüstung. Für Kurz- bzw. Tagestouren sollte die Ausrüstung entsprechend angepasst werden.
Sicher kann man auch längere Touren mit einem Minimum an Ausrüstung durchführen – es sollte aber jedem selbst überlassen sein, wie angenehm man sich den Aufenthalt in der Wildnis gestalten möchte.
Allerdings wird bei einer längeren Tour die Menge des Equipments bzw. der Nahrung durch die Aufnahmefähigkeit der Boote begrenzt. Denke daran, dass das Aufnahmegewicht der Boote bei ca. 250 Kg – 280 Kg liegt (Bei 2 durchschnittlichen Erwachsenen sind davon schon mal ca. 150 – 180 Kg abzurechnen). Mehr Gewicht würde die Boote zu schwer machen und damit die Fahreigenschaften der Boote zu stark beeinträchtigen.
Wir haben in den Jahren, in denen wir Touren dieser Art machen, unser Equipment soweit optimiert, dass wir gut aber nicht übermäßig ausgerüstet sind.
Ganz anders hierzu die Meinung des Camp-Chefs:“Ooooh, too much equipment…you can't go...” Also haben wir uns spontan von 4 Dosen „Bohnen in Tomatensauce“ und einigen Bieren getrennt und die Sache war erledigt – tja, so sind wir Großstädter halt, die einmal im Jahr in die Wildnis ausziehen...
Andererseits wollen wir auch kein Überlebenstraining absolvieren. Vielmehr geht es uns darum, die Zeit in der Wildnis mit den zur Verfügung stehenden Mitteln so angenehm wie möglich zu gestalten.
Neben den Booten, die man im Camp leihen kann werden außerdem Schwimmwesten, Paddel, Gewässerkarten, wasserdichte Tonnen, Flickzeug und ähnliche Teile der notwendigen Ausrüstung angeboten.
Folgende Ausrüstung empfehle ich auf jeden Fall mitzuführen (Sofern Du kein Überlebenstraining planen solltest):
Zelt
Isomatte
Schlafsack (Achtung: Nächte könne auch im August unter 0° C liegen!)
Regen- bzw. windtaugliche Kleidung
Wildnistaugliche Kleidung – am Besten nach dem Zwiebelprinzip kleiden (Tagsüber auch bis 25° C möglich)
Festes Schuhwerk
Kanutaugliches Schuhwerk (Neoprenschuhe)
Mückenkopfschutz / Mückenspray (Am besten vor Ort kaufen – es sind die einzigen, die wirklich helfen!)
Mütze
Erste Hilfe Ausrüstung
Messer / Tool
Säge / Axt / Spaten
Wasserdichte Packsäcke
Kochgeschirr /Grillrost
GGf. Kompass (Für Wandertouren im Umland)
Angelausrüstung (Sollte mal mit den Lebensmitteln was schief gehen …)
GGf. Taschenlampe (Kann zur Zeit der „Hellen Nächte“ überflüssig sein )
Sonnencreme
Feuerzeug
Hygieneartikel
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