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Wie jedes Jahr standen auch dieses Jahr wieder die Leckerreien aus dem Feuer ein wenig im Mittelpunkt der Tour. Wirklich neu war allerdings nur, das wir zum ersten mal einige Schläuche mit Rotwein anstelle von Bier mitgenommen hatten.
Diese Schläuche haben den Vorteil, dass sie fast kein Verpackungsgewicht haben und sich flexibel packen lassen. Erstaunlich war, dass der Wein ausgezeichnet geschmeckt hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass am Lagerfeuer die meisten Mahlzeiten irgendwie besser schmecken als in der Küche gekocht - und zu einigen Mahlzeiten schmeckt Rotwein nun mal besser als Bier :-)
Der sandige Lagerplatz hatte noch den Vorteil, dass wir das Brotbacken mit der "ich vergrabe mal einen Topf-Methode" versuchen konnten. Hierzu wird ein Loch gegraben, der Teig in einen Topf mit Deckel getan und das Loch mit Kohlen ausgelegt. Danach noch eine Lage Kohlen von oben auf den Topf - Sand drauf - fertig.
War ein Versuch - allerdings war das Ergebnis auch nicht so spektakulär, dass es sich lohnen würde, diesen Teil noch weiter zu vertiefen. Wir backen lieber weiter in der Pfanne unser Brot. (Mit hervorragenden Ergebnissen im Jahr 2011!) Die gefangen Hechte haben letztlich wieder den Weg auf eine schwedische Astgabel gefunden - so kann man die Garzeit am einfachsten kontrollieren und den Fisch in aller Ruhe gold-knusprig werden lassen. So schmeckt Hecht wirklich nicht schlecht.
Mahlzeit!
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